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Exklusive Vorschau: Raumzeit – Der verbotene Sektor

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App-Test: Weber’s on the Grill (iPad)

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App-Test: Read More – Highscore für Bücher

Juli 14, 2010 iPad, iPhone Keine Kommentare

Read More gehört für Leseratten zu den Apps, die eigentlich schon lange überfällig waren. Die App fungiert als Logbuch, dass die Leseaktivitäten des Benutzers festhält. Vor der ersten Lese-Session gibt man den Titel des Buchs, seinen Autor und die Seitenzahl an. Kurz bevor man die Nase dann im Buch versenkt, startet man den Timer. Während man sich nun seinem Buch widmet, läuft die Uhr im Hintergrund mit. Klappt man das Buch zu, hält man die Uhr an und trägt die zuletzt gelesene Seite ein. ReadMore hält diese Information fest und errechnet daraus, die geschätzte Lesezeit für das restliche Buch. Zudem werden zahlreiche andere Informationen wie eure Lesegeschwindigkeit oder auch der Gesamtfortschritt protokolliert.

Read More iPhone

Optisch ist ReadMore wirklich sehr ansprechend. Die Menüs sind zwar schlicht gehalten aber gerade das kann überzeugen. Die App selbst sieht sich als Motivationshilfe beim lesen. Persönlich zweifel ich jedoch an, dass jemand dadurch motiviert wird, wenn er sonst keine Bücher liest. Da ich oft mehrere Bücher zur gleichen Zeit lese, hilft mir ReadMore den Überblick zu behalten. So kann ich mir nicht nur virtuelle Lesezeichen anlegen sondern auch meine Notizen überfliegen. Denn zu jedem gelesenen Kapitel, schreibe ich mir eine kurze Zusammenfassung in die App. Dadurch komme ich auch nach Wochen wieder ins Buch, selbst wenn ich es kurzzeitig links liegen gelassen habe.

Was fehlt ist momentan eine iPad-Version und der Datenabgleich. Ich kann meine Lesedaten zwar in Form einer Tabelle exportieren, diese jedoch nicht auf dem iPad einfügen. Wenn ich also zwei Geräte mit ReadMore nutze, kann nur eines die Daten verarbeiten. Das ist sehr bedauerlich und wird hoffentlich in kommenden Updates behoben. Jedoch wirbt der Entwickler momentan mit einem Universal-Update für die App und auch dem Sync zwischen Geräten. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis wir dieses Update zu Gesicht bekommen.

Fazit: Wer sich nicht für das lesen von Büchern motivieren kann, wird das mit Read More vermutlich auch nicht schaffen. Echte Leseratten werden aus der App jedoch einen Nutzen ziehen, da soviele Statistiken geboten werden. Selbst wenn wir für uns und nicht für Statistiken lesen, ist es schön seinen Lesefortschritt im Auge zu behalten.

ReadMore (AppStore Link) ReadMore
Hersteller: Navel Labs, Ltd

Freigabe: 4+
Preis: 1.59 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Spotify Streamingdienst und Apps

Juli 11, 2010 iPad, iPhone, Mac, Webseite 1 Kommentar

Vor einigen Wochen berichtete ich ausführlich über den legalen deutschen Musik-Streamingdienst Simfy.de! Obwohl ich von Simfy begeistert war, entschied ich mich aufgrund des geringen Angebots gegen das Premium-Abo. Stattdessen habe ich mir nun einmal Spotify angeschaut, dass quasi das ausländische Vorbild von Simfy ist. Ähnlich wie Simfy gibt es Spotify in mehreren Tarif-Modellen.

Spotify

So lässt sich nach der Accounterstellung das kostenlose Open Spotify nutzen. Mit diesem Dienst könnt ihr in der Desktop-App, auf die komplette Spotify Datenbank zugreifen und monatlich bis zu 20 Stunden Musik hören. Ab und an wird jedoch ein akustischer Werbeclip abgespielt. Eine aktive Internetverbindung ist für Open Spotify ebenfalls notwendig. Wer mehr investieren möchte, entscheidet sich für den Premium-Account. Für 10 Pfund lassen sich damit Playlisten (für bis zu 30 Tage) Offline schalten und Werbeeinblendungen sowie Zeitlimits verschwinden.

Sowohl der Desktop-Client (PC und OSX) als auch die iPhone App machen einen sehr guten Eindruck. Der Client erinnert dabei stark an ein dunkles iTunes. Während sich am linken Seitenrand die Playlisten, Such- und Radio-Funktion befindet, sieht man die Inhalte im Hauptfenster. Sehr interessant ist auch die Möglichkeit, eigene Songs von der Festplatte in Spotify zu importieren. Falls Song XYZ nicht in der Spotify Datenbank vorhanden ist (aber auf der eigenen Festplatte liegt), kann man diesen importieren. Wird die Playlist dann Online zugänglich gemacht, sehen andere zwar den Titel, können diesen jedoch nicht abspielen. Ein Künstler-Radio, Biographien, Facebook Integration, Last-FM-Scrobbler und diverse Toplisten runden den Desktop-Client ab.

Die iPhone App scheint von der gleichen Firma entwickelt worden zu sein, die auch für die Simfy App verantwortlich war. Bis auf die Farbe unterscheiden sich beide Apps optisch nur minimal. Bei den Funktionen hat Spotify jedoch erneut die Nase vorne. So kann man auf die neusten Veröffentlichungen zugreifen, Titel scrobbeln, Playlisten anlegen oder seine Musik dank iOS 4 Support im Hintergrund abspielen. Das Multitasking-Update aus der letzten Woche, hat die App defintiv auf ein neues Level gehoben. Natürlich lassen sich Playlisten auch hier Offline schalten, damit man diese unterwegs ohne Internetverbindung nutzen kann. Für mich primär im Auto sehr interessant.

Spotify iPhone

Was den Dienst in meinen Augen aber besonders interessant macht, ist das “Sharing” Feature. So kann ich Playlisten erstellen und diese Online verfügbar machen. Diese Playlisten können dann kostenfrei abonniert werden.  So hat z.B. Sascha vom Sablog eine umfangreiche Playlist mit TV-Themes erstellt. Mit einem Klick hatte ich diese abonniert und auf meinem Rechner.

Vergleicht man den deutschen Klon Simfy mit dem Original Spotify, kann man bei Simfy nur beschämt zur Seite schauen. Für deutsche Kunden kann man deshalb nur hoffen, dass bald eine Einigung mit den hiesigen Behörden getroffen wird. Momentan lässt sich der Spotify-Account nämlich nur mit einer englischen IP-Adresse anlegen. BlackVPN hilft da glücklicherweise. Nach der einmaligen Aktivierung wird die IP scheinbar nicht mehr abgefragt.

Der Dienst hat im Grunde genommen das geschafft, was ich bei Simfy schon geahnt habe. Mein Nutzerverhalten hat sich komplett geändert. Müsste ich meine iOS Geräte und Podcasts nicht syncen, würde iTunes kaum noch genutzt werden. Das innerhalb eines Monats. Man fühlt sich schon fast schmutzig, wenn man von Spotify zu iTunes zurückgeht. iTunes ist quasi die alte Liebe und Spotify die heiße neue Geliebte.

Anleitung: Kostenloser US iTunes Account

Juli 10, 2010 iPad, iPhone, Mac 4 Kommentare

Verglichen mit dem US-iTunes-Store, wirkt der deutsche Ableger teilweise sehr farblos. Die Auswahl ist zwar groß, kann sich jedoch nicht mit den  zahlreichen kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten messen. So erhält man im US-Store jede Woche zahlreiche kostenlose TV-Sendungen und Musikstücke. Hinzu kommen iTunes-Promo-Codes, die sich nur über den US-Store einlösen lassen. Während man früher für die Accounterstellung eine Guthaben-Karte benötigte, ist das seit einigen Monaten nicht mehr notwendig. Da ich nun mehrfach per Mail gefragt wurde, hier einmal der Weg zum kostenlosen US-iTMS-Account.

  • Ihr öffnet iTunes und ändert ganz unten auf der Seite den Store (deutsche Flagge anklicken und US-Store aussuchen).
  • Sobald ihr im US-Store angekommen seid, wechselt über das obere Menü in den App-Store und wählt im rechten Seitenmenü unter “Free Apps” eine beliebige kostenlose App aus. Sobald ihr auf den Free-Button neben der App klickt, erscheint die Log-In bzw. Accounterstellung.

itunes us

  • Anstatt eine Apple-ID einzugeben, wählt ihr “Neuen Account erstellen”.
  • Nachdem ihr die Terms of Service akzeptiert habt, kommt ihr nach der Eingabe einer E-Mail-Adresse in das Zahlungsfeld. Hier wählt ihr den Button “None”. Desweiteren gebt ihr eine Adresse in den Vereinigten Staaten ein. Wer keine Freunde drüben hat, sollte sich in Zeiten des WWW auch anders zu helfen wissen.

itunes us account

  • Nach der Eingabe eurer Daten, ist der Account bereit. Meist folgt noch eine Bestätigung per E-mail. Danach wird euch Apple in der Regel nicht mehr anschreiben.

Vier einfache Schritte mit denen ihr kostenlos einen iTunes Account erstellen könnt. Natürlich verfügt euer Account nun über kein Guthaben, weshalb ihr lediglich die kostenlosen Inhalte aus allen Rubriken herunterladen könnt. Das sind wie erwähnt wöchentlich an die 10-20 Downloads. Wer dann richtig einkaufen will, sollte sich auf eBay nach Guthaben-Karten für den US-Store umschauen (Suchwort auf eBay.de: “itunes us”). Sobald ihr euren Code per E-Mail erhalten habt, könnt ihr diesen im Shop über den “Redeem” Button einlösen.

us itms redeem

Nun steht dem Einkaufserlebnis nichts mehr im Weg. Um in den deutschen Store zu wechseln, klickt ihr lediglich am oberen Rand eure E-mail-Adresse an. Es erscheint das Login-Fenster, in dem ihr euren deutschen iTMS Account angebt. Die Rückleitung in den deutschen Store funktioniert danach automatisch. Auf dem gleichen Weg kommt ihr natürlich auch zurück in den US-Store. Ich hoffe diese Anleitung klärt einige Fragen.

App: Wallace & Gromit (iPad Video)

Momentan scheinen sich die Adventures im App-Store die Klinke in die Hand zu drücken. Nach Monkey Island 2 fand gestern auch das Kult-Duo Wallace & Gromit seinen Weg in den App-Store. Das von Telltale entwickelte Spiel läuft dabei deutlich besser, als die zuletzt veröffentlichte iPad-Version von Sam & Max. Da ich selbst noch mit Monkey Island beschäftigt bin und mir die Zeit für den Test fehlt, gibt es heute ein kleines selbstgedrehtes Gameplay-Video. Mein Ersteindruck nach knapp einer Stunde Spielzeit fällt sehr positiv aus. Für 4 Euro bekommt man  ein wirklich sehr unterhaltsames Adventure geboten, dass sogar deutsche Bildschirmtexte beinhaltet.

Wallace & Gromit The Last Resort for iPad (AppStore Link) Wallace & Gromit The Last Resort for iPad
Hersteller: Telltale Games
Freigabe: 4+
Preis: 5.49 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

App-Test: Monkey Island 2 – SE

Mit der Monkey Island Reihe verbinde ich sehr frühe Videospielerfahrungen. Damals hockten wir mit mehreren Freunden um den Amiga, wechselten Disketten und halfen Guybrush aus der Patsche. Nachdem im letzten Juli schon die überarbeitete Special-Edition zu Monkey Island veröffentlicht wurde, fand sich heute Morgen die Special-Edition zu Teil 2 im App-Store ein.

Monkey Island 2 ipad

Erneut schlüpft der Spieler in die Rolle von Guybrush Threepwood, dessen Ego nach seinem Sieg über LeChuck in Monkey Island deutlich gewachsen ist. So möchte Guybrush in Teil 2 den legendären Schatz Big Whoop bergen, der sein Ansehen in der Piratenwelt steigern soll. Dabei stolpert der (selbsternannte) mächtige Pirat natürlich von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Grafisch hat die zweite Special Edition einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Die Zeichnungen wirken extrem hochwertig und konnten mich in den ersten sechs Stunden komplett überzeugen. Wer die neue Grafik nicht mag, kann per Wisch über den Bildschirm natürlich auch die alte Grafik aktivieren. Überzeugen konnte mich auch die Steuerung. Anstatt einen virtuellen Mauszeiger mit dem Finger zu bewegen, kann man nun die gewünschte Stelle anklicken. Hinzu kommt ein klassisches “Geh, Nimm, Zieh….” Menü, dass sich am unteren Bildschirmrand befindet. Eine deutsche Übersetzung in Textform ist neben der englischen Sprachausgabe ebenfalls vorhanden. Neu hinzugekommen ist zudem ein Hilfe-System, dass ihr per Klick mit zwei Fingern aktiviert. Durch das Hilfe-System werden wichtige Gegenstände im jeweiligen Raum hervorgehoben, wodurch ihr nicht solange herumsuchen müsst.

Leider hat sich LucasArts gegen eine Universal-App entschieden, weshalb Fans gleich zweimal zur Kasse gebeten werden. Auf dem iPhone4 sieht die Special Edition zudem nicht besonders gut aus. Das Bild wirkt komplett unscharf. Das wird vermutlich an der fehlenden Unterstützung des Retina Displays liegen. Hier muss LucasArts schnellstmöglich ein Update nachreichen. Ansonsten läuft das Spiel natürlich auch auf dem iPhone ohne Probleme. Die iPad-Version wirkt trotzdem viel runder. Zum einen ist die Grafik deutlich schärfer und zum anderen gibt es einen zuschaltbaren Audio-Kommentar von Ron Gilbert und Tim Schafer. Der Audio-Kommentar ist für Fans der Reihe ein echtes Schmankerl, da die kreativen Köpfe viel über die damalige Produktionsarbeit verraten. Was fehlt ist der fehlende Datenabgleich zwischen iPhone- und iPad-Version. Hier kann man ebenfalls nur auf ein Update hoffen. Es wäre mehr als wünschenswert.

Fazit: Selbst wenn die iPhone-Version grafische Probleme hat, gebe ich die vollen fünf Sterne. LucasArts hat ein mehr als gelungenes Remake geschaffen, dass mich den halben Tag an das iPad gebunden hat. Wer ein iPad besitzt, sollte auch direkt zu dieser Version greifen. Das größere Display und der Audio-Kommentar, sind zwei Euro Aufpreis wert. Die iPad-Version kann ich deshalb uneingeschränkt empfehlen, während ihr beim Kauf der iPhone-Version (als iPhone 4 Besitzer) besser auf das Update wartet. Monkey Island 2 ist der stärkste Teil der MI-Saga. Daran ändern auch die Display Probleme beim iPhone nichts. Zuschlagen!

Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge for iPad (AppStore Link) Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge for iPad
Hersteller: Lucasfilm International Services Inc.
Freigabe: 12+
Preis: 3.99 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge (AppStore Link) Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge
Hersteller: Lucasfilm International Services Inc.
Freigabe: 12+
Preis: 2.39 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

App-Test: Omino – Mario Klon mit Potenzial

Es gibt nicht viele vernünftige Jump and Run im App-Store. Der Grund dafür ist relativ schnell gefunden. Damit ein Spiel in diesem Genre überzeugen kann, muss die Steuerung auch ohne haptisches Feedback funktionieren. Bisher gelang das nur den wenigsten Spielen. Das von Super Mario Bros inspirierte Omino (Italienisch für Männchen bzw. kleiner Mann), scheint dahingehend wieder zu den besseren Titeln zu gehören.

Omino iPhone

Das Steuerschema wurde klassisch auf zwei Richtungspfeile und zwei Buttons beschränkt. Während man mit dem einen Button springt, feuert man (beim entsprechenden Power-Up) über den anderen Feuerbälle ab. Die Sensorbereiche für alle Knöpfe wurden dabei sehr großzügig gewählt. Selbst wenn man nicht genau den Button trifft, bewegt sich Omino in die entsprechende Richtung. Die Steuerung ist dabei sehr eingängig und das trotz der hohen Geschwindigkeit, die unser Held vorlegt. Man benötigt vielleicht ein bis zwei Minuten, jedoch sollte man die Steuerung dann verinnerlicht haben.

Optisch kann man die Ähnlichkeit zu Super Mario Bros nicht verkennen. Der Titel kommt in einer sehr farbenfrohen 8-Bit Grafik daher, die für zahlreiche entzückte Momente bei Retro-Gamern herhalten dürfte. Gleiches gilt für die Hintergrundmusik, die einen unverkennbaren Chiptune Sound besitzt. Leider sieht es im Bezug auf die Story eher schlecht aus. Während Mario stets seine Prinzessin sucht, kennen wir die Motive von Omino nicht. Warum wir durch die Welt laufen und auf Schlangen hüpfen, bleibt dahingehend der Fantasie des Spielers überlassen. Ein wenig Hintergrundstory in Textform hätte jedoch nicht geschadet.

Leider merkt man dem Titel an, dass er scheinbar mitten in der Entwicklung veröffentlicht wurde. So gibt es im Spiel unzählige gelb/grüne Boxen, die keine Funktion haben. Lediglich in jeder dritten rot/blauen Box erhält man ein Power-Up. Dieses funktionieren dabei relativ simpel. Als erstes erhält man eine blaue Mütze, die einen über Wasser laufen lässt. Danach eine rote Mütze, durch die man Feuerbälle werfen kann. Hier greift somit ein ähnliches Prinzip wie bei Mario, der erst wächst und danach seine Feuerblume findet.

Die Testversion beinhaltet zwei Level (Welt 1-1 und 1-2). Wenn einem das Spiel gefällt, kann man direkt im Spiel auf  die Vollversion upgraden. Für einen Preis von 79 Cent bekommt man dann unzählige Welten geboten.

Fazit: Omino ist ein toller Titel, der jedoch nur einen Bruchteil seines Potenzials nutzt. Persönlich hätte ich mir gewünscht, dass die Entwickler noch einige Wochen/Monate am Spiel schrauben. Gerade wenn man Omino mit sehr umfangreichen Titeln wie z.B. “Castle of Magic” vergleicht, kann es nur den kürzeren ziehen. Obwohl das Spiel eine Liebeserklärung an den NES ist, wirkt es am Ende teilweise zu unfertig.

Omino (AppStore Link) Omino
Hersteller: Alessandro Andriani
Freigabe: 9+
Preis: Kostenlos App Store-Link (Affiliate-Link)

App-Test: Backbreaker (iPad + iPhone)

American Football ist nicht nur in den Staaten, sondern auch im weltweiten App-Store ein beliebtes Thema. So gibt es neben zahlreichen Footballspielen wie Madden, NCAA oder NFL 2010 auch unzählige Statistik- oder Fan-Apps. Während Spiele wie Madden auf ein möglichst umfangreiches Football-Erlebnis setzen, gehen die Macher von Backbreaker einen anderen Weg.

In Backbreaker übernimmt der Spieler die Rolle eines Runningbacks, dessen Ziel der Touchdown ist. So startet man mit dem Ball auf der einen Hälfte des Feldes und versucht seinen Weg in die gegnerische Endzone zu finden. Dabei stellen sich einem gegnerische Abwehrspieler in den Weg, die euren Touchdown verhindern möchten. Während euer Spieler selbstständig läuft, bewegt ihr diesen per Tiltbewegung. Stellen sich euch Gegner in den Weg, könnt ihr verschiedene Ausweichknöpfe drücken. Falls ihr jedoch getroffen werdet, macht der Titel seinem Namen “Rückenbrecher” alle Ehre.

Leider ist Backbreaker eine einzige Wiederholung. Mit jedem Touchdown stellen sich euch im kommenden Lauf mehr Gegner in den Weg. Dazu gibt es teilweise abgegrenzte Spielbereiche, die euren Lauf erschweren. Der Schwierigkeitsgrad definiert sich jedoch lediglich über größere Gegnermassen. Grafisch macht der Titel jedoch einen guten Eindruck. Das Stadion sieht eindrucksvoll aus und die Spielermodelle können ebenfalls überzeugen. Leider wirken die Gliedmaßen nahezu angeklebt, was möglicherweise mit der realistischen Physik-Engine zusammenhängt. Denn wenn man getroffen wird, geht man realistisch zu Boden.

Das Backbreaker soviele Fünf-Sterne-Bewertungen erhalten hat, hängt möglicherweise mit der Strategie der Entwickler zusammen. Diese werben im App-Store ganz offen mit dem Slogan “Postet weiter 5-Sterne Bewertungen, dann kommt das nächste Update bestimmt”. In meinen Augen eine eher fragwürdige Taktik, um sich in den Ranglisten zu platzieren. Glücklicherweise gibt es eine Lite-Version, mit der ihr diese Universal-App antesten könnt.

Fazit: Backbreaker fehlt einfach die Abwechslung. Diese kommt durch das stark limitierte Gameplay einfach nicht auf. Möglicherweise spricht die App diejenigen an, die Football in seiner einfachsten Form erleben möchten. In meinen Augen sollte man jedoch zwei Euro mehr investieren und sich direkt NFL 2010 kaufen. Dort bekommt man wenigstens ein komplettes Footballspiel mit NFL-Lizenz geboten. Für 79 Cent bietet Backbreaker als Universal-App kurzzeitige Unterhaltung. Mehr sollte man jedoch nicht erwarten.

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