App-Test: EpicWin – Rollenspiel trifft auf To-Do-Liste

Oftmals wirken Apps auf den ersten Blick abgedreht und kurios. Genauso erging es mir mit “Epic Win”, dass Tech-Queen Veronica Belmont gestern in ihrem Blog vorstellte. Die App ist im Grunde genommen ein klassisches To-Do-Programm, …

[Game Center] Unterstützte Spiele & Erfolge (Update 6)

Gestern Abend war es endlich soweit. Passend zum Firmware-Update (iOS 4.1), wurde das “Game Center” auf unsere iOS-Geräte gespielt. Etwas verzögert trafen in den letzten Stunden erste Updates ein, die Spiele mit dem Game Center …

Exklusive Vorschau: Raumzeit – Der verbotene Sektor

Interaktive Hörspiele sind für den Hörer ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite wird ein einzigartiges Erlebnis präsentiert, bei dem man selbst die Entscheidungen für den Hauptcharakter trifft. Auf der anderen Seite kommt selten ein …

App-Test: Weber’s on the Grill (iPad)

Selbst wenn die heißen Tage vorbei sind, läuft der Grill in meinem Haushalt weiterhin auf Hochtouren. Während ich einen kleinen Holzkohlegrill im Garten stehen habe, verdrehen Grillfans beim Markenname „Weber“ verzückt die Augen. Die Firma …

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iPad App: Mirrors Edge

Als Mirror’s Edge im Jahr 2008 veröffentlicht wurde, war das Spiel leider kein Verkaufsschlager. Trotzdem gelang es EA, dem Spieler eine vollkommen neue Erfahrung zu bieten. Die Mischung aus Jump & Run Elementen und der Egoperspektive, bleibt bis dato ein einzigartiges Konzept. Passend zum iPad Start landete vor einigen Wochen eine iPad-Version im App-Store.

Die Story von Mirror’s Edge ist relativ schlicht und simpel gehalten. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Faith, die als Botin in einer dystopischen Gesellschaft Nachrichten transportiert. Der größte Feind der Hauptprotagonistin ist deshalb die Regierung, die den freien Nachrichtenverkehr unterbinden möchte. Faith und zahlreiche andere “Runner”, stellen sich dem entgegen.

Anstatt das Spiel 1:1 zu portieren, hat EA aus Mirror’s Edge einen 2D-Sidescroller gemacht. Dadurch sieht der Spieler Faith von der Seite. Bewegt wird die Spielfigur per Wischbewegung auf dem iPad. So reicht ein simpler Wisch nach links oder rechts, um Faith automatisch in eine Richtung laufen zu lassen. Stellen sich ihr Hindernisse in den Weg, muss der Spieler mit zahlreichen anderen Wischbewegungen reagieren. So springt man per Wischbewegung nach oben oder taucht unter Hindernissen per Wischbewegung nach unten ab. Gerade diese intuitive Steuerung ist einer der Gründe, warum Mirror’s Edge so gut funktioniert. Obwohl Faith auf jeder Karte ein festes Ziel hat, gibt es verschiedene Laufwege um dieses Ziel zu erreichen. Dabei stellen sich der Dame teilweise auch Gegner in die Weg, die mit gekonnten Angriffen aus der Bewegung heraus entwaffnet oder ausgeschaltet werden.

Grafisch ist Mirror’s Edge der Wahnsinn. Es ist erstaunlich, dass es sich hierbei um eines der ersten iPad Spiele handelt. Was werden die Entwickler nur in 6 bis 8 Monaten präsentieren? Man hetzt zwar über die Karte aber verpasst trotzdem nicht die lebendige Welt. So fliegen Vögel auf den Dächern herum oder Rauch strömt aus Klimaanlagen in den Häusern. Das alles bei einer konstanten Framerate, die während meiner Testphase niemals in die Knie ging. Neben der Kampagne gibt es auch noch einen Zeitmodus. In diesem versucht man die Strecken möglichst schnell zu beenden. Dabei kann man auch gegen seinen eigenen Schatten antreten, um den eigenen Lauf zu vergleichen.

Wenn Mirror’s Edge ein Problem hat, dann ist es die Langzeitmotivation. Das Spielprinzip bietet auf Dauer einfach nicht genug Abwechslung, um mich langfristig zu fesseln. Gerade bei einem Preis von 10 Euro, erwarte ich da mehr. Zudem wurde die Story auf Textnachrichten reduziert. Echte Zwischensequenzen wären schöner gewesen. Möglicherweise hat man hier jedoch direkt an die iPhone-Version gedacht, die ebenfalls in den nächsten Wochen erscheinen soll. Wer neugierig geworden ist, sollte sich das Gameplay-Video von TouchArcade anschauen.

Fazit: Mirror’s Edge gehört defintiv zu den Games, die man auf dem iPad gespielt haben sollte. Die Mischung aus fantastischer Grafik, eingängigem Soundtrack und innovativen Gameplay sind ein wahrer Genuss. EA hat defintiv einen Referenztitel geschaffen, den ich lediglich wegen der fehlenden Langzeitmotivation abwerte.

iPad: Fazit nach 24 Stunden

Juni 22, 2010 Gedanken, iPad 3 Kommentare

Nach den zahlreichen Problemen bei meiner Bestellung, drückte mir gestern Mittag ein freundlicher UPS-Mitarbeiter mein iPad in die Hand. Als Comic-Geek habe ich mir das Gerät natürlich primär für Comics (und Bücher) gekauft. Nach der ersten Verwendung von Comic Zeal und der Marvel App, war der Kauf schon gerechtfertigt. Comics sehen einfach richtig gut aus und meine mobile Comic-Sammlung, ist endlich Realität geworden. Im Bett habe ich mich dann Abends am ersten Buch versucht. Der beleuchtete Bildschirm ist defintiv ein Plus, da man nicht auf das Umgebungslicht angewiesen ist. Ob der Bildschirm auch bei langen Lesesitzungen überzeugen kann, muss sich noch zeigen. Es ist halt kein e-INK Display.

Die ersten Schritte im Web-Browser, haben mich dann aus den Socken gehauen. Es ist wirklich eine ganz neue Erfahrung, die man nur schwer in Worten fassen kann. Ich denke das muss man selbst erleben, um es verstehen zu können. Die Verwendung ist einfach sehr intuitiv.

Ein optischer WOW-Effekt kam dann auch bei Mirrors Edge auf. Das Spiel hat den Titel HD wirklich verdient. Die Grafik ist gestochen scharf und sieht atemberaubend aus. Wer einmal auf dem iPad gespielt hat, möchte bei intuitiven Steuerkonzepten vermutlich gar nicht mehr zurück. Das haben mir gestern Mirrors Edge und natürlich auch Plants vs Zombies HD eindrucksvoll bewiesen. Plants vs Zombies habe ich auf jeder Plattform gespielt aber aber nie fühlte es sich so vollkommen an. Das sind Welten verglichen mit jeder Mac- oder iPhone-Version.

Zudem gibt es soviele kleine Dinge, die mich begeistert haben. Das fängt bei den Übergangsanimationen an (Filme App) und hört bei ganz simplen Apps (wie dem Kalender, Mail oder Adressbuch) nicht auf. Im Vergleich zu meinem 3G ist die Geschwindigkeit auch eine Offenbarung. Das merkt man schon auf dem Home-Screen, wenn man zwischen den Seiten wechselt.

Die alten unangepassten iPhone Apps bereiten jedoch Kopfschmerzen. Entweder ist das ganze für den Bildschirm zu klein oder bei der Vergrößerung zu pixelig. Persönlich habe ich bis auf Spotfy, Carcassonne und Read More deshalb keine iPhone App auf dem Gerät. Die machen einfach keinen Spaß. Zudem ist das Gerät auch weiterhin zu schwer, um es langfristig mit einer Hand zu halten.

Trotzdem ist es erstaunlich. Ich war lange Zeit nicht auf Apples Seite, wenn es um das iPad geht. Gerade mein damaliger Ersteindruck fiel eher negativ aus. Gestern wirkte jedoch alles nahezu überwältigend. Das ist vermutlich der obligatorische Neuwagen Geruch. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich durch das iPad (bei mir) einiges ändern wird. Vermutlich werde ich deutlich weniger den Mac nutzen. Wenn ich im Netz unterwegs bin, ist das iPad wohl meine erste Anlaufstelle.

iPhone Test: AutoStitch Panorama

Juni 19, 2010 iPhone, Mac 2 Kommentare

Vor einigen Tagen wurde ich dank Twitter auf AutoStitch Panorama aufmerksam. Als der Popkulturjunkie ein eindrucksvolles Panorama Bild präsentierte, war direkt mein Interesse geweckt. Schon früher hatte ich mit Panorama Anwendungen unter OSX gearbeitet, jedoch kam ich selten zu schnellen und überzeugenden Ergebnissen. Das hat sich seit dem Kauf der App geändert.

Die App greift auf die interne Photo-Datenbank des iPhones zu und lässt den Anwender Bilder auswählen. Die Reihenfolge der Bilder ist dabei egal. AutoStitch erkennt selbstständig die Position des Bildes und erstellt ohne weitere Benutzereingabe ein Panorama-Bild. Wer möchte darf seine Bilder auch selbst zurechtschneiden. Jedoch ist das Ergebnis nur selten besser als bei der automatischen Lösung. Zumindest war das meine Erfahrung.

AutoStich Panorama

Dabei ist es egal, ob die Bilder mit der internen Kamera gemacht oder einfach nur auf dem iPhone abgelegt wurden. Nahezu jede Fotoserie lässt sich mit AutoStitch verwenden. Das ist auch der große Vorteil der App. Ich kann Fotos mit meiner regulären Kamera machen und diese trotzdem mit der App zusammenfügen. Beschränkungen gibt es dabei nur bei älteren Geräten. So lassen sich auf dem 2G/3G lediglich Fotos bis zu 5 Megapixeln verwenden. Das 3GS hingegen erlaubt Bilder mit bis zu 20 MP. Gerade in Kombination mit dem neuen 4G, dürfte es kaum noch Beschränkungen geben.

Beim Export verlieren die Bilder leider oftmals ein wenig an Qualität. Das lässt sich glücklicherweise am Desktop ein wenig beheben. Genauso muss man damit leben, dass die Panorama-Bilder unterschiedlich hell sind. Man sieht es auf meinem Foto oben sehr gut, dass die linke Hälfte ein wenig trister wirkt.

Fazit: AutoStitch Panorama ist eine nahzu perfekte App für Freunde von Panorama Bildern. Letztendlich verhindern nur die Beschränkungen bei den Gerätetypen und diverse Mängel beim Export eine höhere Wertung. Trotzdem gebe ich eine uneingeschränkte Empfehlung für AutoStich Panorama.

Mein iPad: Die unendliche Geschichte

Juni 18, 2010 Gedanken, iPad Keine Kommentare

Vor einigen Wochen berichtete ich von den Problemen mit meiner iPad Bestellung. Damals wanderte meine Bestellung ans Ende der Warteschlange. Mit Apple war zwar schnell ein Kompromiss gefunden, der mich meinem Gerät jedoch nicht näher brachte.

Am 16.6 war es nun endlich soweit. Mein iPad wurde von Apple verschickt und sollte seine Reise von Shenzhen in Richtung Deutschland antreten. Während Apple und UPS den Liefertermin mit dem 18.6 angaben, sollte ich erneut mein blaues Wunder erleben. Nachdem die Zollpapiere in Köln schon bearbeitet wurden, entschieden sich die Mitarbeiter in Shenzhen wohl für eine längere Pause. Dort rührte sich bis zum 20. nichts mehr. Der UPS-Status stellte sich jedoch auf “Ausnahme – unerwartetes Ereignis”. Worum es sich dabei handelt, bleibt der Fantasie überlassen. Möglicherweise ist Godzilla wieder aufgetaucht und hat in Shenzhen eine Party gefeiert. Vielleicht war der Film “Die Reise in einem verrückten Flugzeug” am Ende doch keine Comedy sondern die bittere Realität (Trailer)? Ich werde es wohl nie herausfinden.

Gestern Mittag dann die große Wende. Das iPad verließ Shenzhen und wurde mit “Auslieferung pünktlich” gelistet. Erstaunlich wenn man bedenkt, dass es eigentlich am 18. geliefert werden sollte. Vielleicht haben die Chinesen ja Doc Brown und seinen Delorean in die Finger bekommen. Als neuer Termin wurde jedoch der 21.6.2010 genannt. Heute Morgen kam mein Gerät dann in Bangkok an, wo sich der Status von pünktlich auf “unterwegs” geändert hat. Ein Datum wird hingegen nicht mehr angezeigt.

Ich lasse mich wirklich überraschen, welche Wendungen in der Lieferung noch auftreten. Mittlerweile ärgere ich mich doppelt und dreifach, dass ich mein Gerät nicht vor Ort gekauft habe. Gerade bei einer direkten Bestellung über Apple, erwarte ich in jeglicher Form mehr Professionalität. Zumal ich das Gerät ja am ersten Tag in den frühen Morgenstunden vorbestellt habe. Scheinbar ist das wie in jeder guten Ehe. Wir sind einfach im verflixten siebten Jahr angekommen (erster iPod im Jahr 2003).

Screencast: Doctor Who Adventures

Doctor Who ist ein Phänomen! Seit 1963 läuft die Sci-Fi-Serie rund um den mysteriösen Zeitreisenden in England und ein Ende ist nicht in Sicht. Erst vor knapp drei Monaten startete die 31. Staffel bzw. die fünfte Series seit der Rückkehr im Jahr 2005. Passend zu den 13 Folgen im TV, wird es jedoch noch vier Episoden in Form eines Adventure Games geben. Diese werden von der BBC kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Spiel schlüpft man in die Rolle des Doctors (Matt Smith) und trifft mit seiner Begleiterin Amy Pond (Karen Gillan) auf die fiesen Daleks.

Die erste Episode “City of the Daleks” steht seit gestern Abend für den Mac zum Download bereit. Eine PC-Version gibt es schon seit knapp zwei Wochen. Leider kann man das Spiel aus Deutschland nicht regulär herunterladen, da man eine englische IP-Adresse benötigt. Dahingehend ist jedoch mein Screencast zu BlackVPN sehr hilfreich (Link unten). Über den Service kann man u.a. auch auf einen britischen VPN-Server zugreifen. Danach ist der Download bei der BBC möglich.

Gerade Doctor Who Zuschauer dürften am Spiel gefallen finden. Als Fan hat mir das Spiel richtig viel Spaß gemacht. Wer Blut geleckt hat, sollte sich weiterführend auch einmal Julias Tipps für Who DVD Sammler anschauen. Sehr hilfreich. Nun aber genug der Worte. Den Rest erzähle ich Euch im Screencast, der wie immer in HD angeboten wird. Einfach im Player die Auflösung unten rechts von 360p auf 720p hochstellen.

App-Test: PES 2010 (+Video)

Die Fussball-Weltmeisterschaft läuft und nach dem ersten Sieg der deutschen Mannschaft, steigt im Land die Gier nach König Fussball. Ohne Vorankündigung aber zeitlich richtig platziert, fand PES 2010 seinen Weg gestern Vormittag in den App-Store. Ein gewagter Schritt wenn man bedenkt, wie negativ eine vermurkste Fassung von den leidenschaftlichen PES-Fans aufgefasst werden könnte.

Das Herzstück von PES 2010 sind ohne Frage die Turnier-Modi. So gibt es neben zahlreichen Fantasy-Cups auch eine lizenzierte Champions-League und UEFA Europa Liga. Zusätzlich dürfen Spieler natürlich auch eigene Ligen und Turniere erstellen. Leider fehlt mit der Meisterliga das Herzstück von Pro Evolution Soccer. Auch wenn ich nie ein großer Fussballfan war, hat mich dieser Modus immer motiviert. Seine eigene Mannschaft vom Hinterhof zur Weltspitze zu führen, ist einfach etwas ganz besonderes.

PES2010iphone

Fehlende Club-Lizenzen waren schon immer ein Problem in PES. Das hat sich teilweise in den letzten Jahren geändert. So befindet sich die komplett lizenzierte Ligue 1, Serie 1, Eredivisie sowie Teile der englischen Premier League und spanischen Primera Division im Spiel. Eine große Anzahl an Nationalteams inkl. dem deutschen Team ist natürlich ebenfalls vertreten. Leider fehlt die deutsche Bundesliga, was für deutsche Spieler natürlich tragisch ist.

Bei der Steuerung macht Konami hingegen alles richtig, indem man die Wahl dem Spieler überlässt. Entweder steuert man das Spiel mit einem digitalen Analogstick und zwei Knöpfen oder mit der neuen “True Flow” Steuerung. Bei dieser Steuermethode finden alle Aktionen durch die Berührung des Bildschirms statt. Ein kurzer Klick auf den Bildschirm führt zum Pass, während die Spieler bei längerer Berührung Flanken. Die “True Flow” Steuerung bietet dabei jedoch zwei Alternativen. Entweder steuert man seinen Spieler per Bewegungsensor  oder per Analogstick. Persönlich bevorzuge ich die Kombination aus Analogstick und True Flow Klick.

PES2010iphonesteuerung

Was mich primär begeistert sind die sanften Animationen der Spieler. Da wirkt jede Bewegung sehr stimmig, realistisch und durchdacht. Egal aus welcher Lage der Ball angenommen wird. Gerade dadurch kommt direkt das typische PES Gefühl auf. Hier kann die Konkurrenz noch viel von Konami lernen. Das gilt sowohl für die Spielermodelle als auch die Animationen. Genauso kann das Publikum überzeugen. Wenn man eine harte Aktion gegen die gegnerische Mannschaft zeigt, buhen einen die Fans nahezu aus dem Stadion.

Trotzdem fehlt dem Spiel das drumherum. Während X2 Soccer dynamische Wettereffekte, Einlaufszenen und Jubelsequenzen hat, konzentriert sich PES 2010 nur auf das eigentliche Spiel. Zum Start der Partie wird zwar die Aufstellung gezeigt aber danach geht es direkt ins Match. Wechselnde Jahreszeiten werden lediglich durch  Schnee am Rasenrand dargestellt. Aktiven Schneefall sieht man jedoch genauso wenig wie Schiedsrichter oder Konversationen nach dem Foul. Das ist mehr als bedauerlich, da es PES 2010 runder machen würde. Einen Online-Modus oder Play-by-Play Kommentator vermisst man ebenfalls. Zudem geht die Framerate auf dem 3G ab und an in die Knie. Hier bessert man hoffentlich mit einem Patch nach.

Die PES Entwickler haben auf dem Rasen nahezu alles richtig gemacht. Trotzdem hätte man den Rest nicht so stark vernachlässigen dürfen. Im direkten Vergleich mit anderen Spielen wie X2 Soccer zieht Konami ohne Frage bei den Features den kürzeren. Trotzdem hat man in meinen Augen auf dem Rasen die Nase vorne. Das Gameplay fühlt sich stimmig an und das war schon immer das Hauptargument für Pro Evolution Soccer.

Fazit: Ich habe selten zuvor solange über der Werbung gebrütet. Letztendlich gebe ich PES 2010 vier Sterne, da mich der Titel beim Gameplay komplett überzeugt. Trotzdem lässt der hohe Preis in Kombination mit dem geringen Umfang keine höhere Wertung zu. Man kann nur hoffen das Konami mit PES 2011 den Feature-Hammer herausholt und Spieler mit einer Meisterliga, dem Editor und zahlreichen Atmosphäre Bonbons vor das iPhone zieht. Spielerisch hat man in meinen Augen die Nase weit vor X2 oder auch den Fifa iPhone Spielen. Wie üblich anbei auch ein Gameplay-Video.

App-Test: The A-Team (+Video)

Pünktlich zum US-Kinostart von “The A-Team”, präsentiert uns GameHouse das offizielle iPhone-Spiel. Dabei ist der Entwickler kein unbeschriebenes Blatt. So war GameHouse unter anderem für das beliebte Tiki Towers, Vancouver 2010 oder auch diverse MTV, Twilight und South Park Spiele verantwortlich.

Im Spiel schlüpft man abwechselnd in die Rolle von allen vier Teammitgliedern, um sich in einer isometrischen Ansicht durch die 20 Level zu schießen. Jedes Teammitglied hat dabei spezielle Fähigkeiten. Während Hannibal seinen Team-Kollegen Befehle geben kann (Angriff und Position halten), nutzt Face Granaten, B.A. seine Fäuste und Murdock einen Helikopter zur Luftunterstützung. Zwischen den einzelnen Mitgliedern kann man jederzeit wechseln, indem man deren Foto am Bildschirmrand anklickt.

Während man selbst nur eine Figur übernimmt, werden die restlichen Gefährten von der KI gesteuert. Die eigene Spielfigur navigiert man dabei mit einem Analog-Stick oder per Klick auf den Bildschirm. Die Steuerung per Analog-Stick funktioniert jedoch deutlich besser. Sobald man auf Gegner trifft, feuert das A-Team automatisch. Dadurch muss der Spieler nur noch ausweichen.

ateam iphone

Die Grafik erinnert stark an andere Produkte von GameHouse, die alle in wunderschöner Pixel- bzw. Comic-Grafik daherkommen. Gerade diese Zeichnungen machen auch das A-Team zu einer ansprechenden App. Nicht nur die Spielermodelle sehen gut aus, sondern auch die Umgebung. Ständig schwebt Rauch in der Luft oder Explosionen fordern große Bildschirmeffekte. Optisch kann das Spiel dahingehend komplett punkten.

Leider trifft das nicht auf die Story zu. Das Spiel dient als Vorgeschichte für den Kinofilm, der diese Woche in den Staaten angelaufen ist. Leider wird jedoch kaum eine Geschichte erzählt, durch die man Informationen erhält. Gerade bei einem Prequel erwartet man defintiv mehr.

Die musikalische Untermalung kann jedoch überzeugen. Ob es sich dabei um die Original Filmmusik von Alan Silvestri handelt, kann ich leider nicht sagen. Trotzdem ist das neu abgemischte Theme des A-Teams dabei und begrüsst den User in den Menüs. Interessant sind dahingehend auch die Voice-Over von Quinton Rampage Jackson, der Mr.T beerbt. Dieser hat für das Spiel extra einige Sprüche aufgenommen, die in Ladebildschirmen abgespielt werden. Zwar nicht so kultig wie Mr.T aber trotzdem sehr gelungen.

Fazit: Letztendlich bin ich sehr positiv überrascht. Das Spiel bietet zwar nicht viel Abwechslung, kann jedoch kurzzeitig unterhalten. Ob man dafür 1,59 Euro über die virtuelle Ladentheke wandern lässt, sollte jeder Spieler selbst entscheiden. Wer Spiele wie Mini-Gore oder auch iDracula mag, wird hier deutlich mehr für sein Geld bekommen. Gerade da die Original A-Team Lizenz vertreten ist. Wie üblich habe ich noch ein selbst aufgenommenes Video angehängt, dass Euch einige Gameplay-Szenen zeigt.

Über Apfelfunk.de:

Noch eine Apfelseite? Klar aber keine x-beliebige. Beim Apfelfunk gibt es keine reine Ansammlung von News sondern Testberichte, Screencasts und viel Herz, wenn über das Thema Apple gesprochen wird.

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