Screencast/Anleitung: Comic-Archive erstellen
In der heutigen Anleitung möchte ich euch zeigen, wie einfach die Erstellung von Comic-Archiven unter OSX ist. Das demonstriere ich euch in einem Screencast (unten) und in einer bebilderten Anleitung. Wer seine Comics eingescannt hat, möchte schließlich nicht unzählige Einzelseiten herumliegen haben. Stattdessen gibt es seit vielen Jahren das allgemein gültige Comicformat CBR/CBZ. Eine Datei in diesem Format, beinhaltet zahlreichende Einzelseiten, die von Comic-Readern jedoch in der richtigen Reihenfolge angezeigt werden. Zudem ist das Format platzsparend und ihr könnt jederzeit auf eure gescannten Seiten zugreifen, falls ihr etwas ändern möchtet. Das CBR-Format wird mittlerweile von nahezu jedem guten Comic-Reader unterstützt. Das sowohl unter Windows, OSX als auch iOS Geräten.
Das wichtigste zuerst. Eure Comics solltet ihr idealerweise mit mindestens 150 DPI einscannen. Ihr könnt natürlich auch mit höherer Auflösung einscannen (bis maximal 300 DPI), jedoch sieht man die Unterschiede kaum. Bei 150 DPI bleiben Einzelbilder schön klein (700kb bis 1,2 MB). Nach dem scannen, müsst ihr die Dateien durchnummerieren. Das ist wichtig, damit euer späteres CBR-Archiv in der richtigen Reihenfolge abläuft.

Nun öffnet ihr euer bevorzugtes Zip-Programm und zieht alle Dateien des Comics hinein. Welches Zip-Programm ihr dabei benutzt, ist relativ egal. Ich nutze BetterZip, jedoch gibt es auch kostenlose Alternativen. Wenn alle Daten im Zip-Programm sind, müsst ihr ein Archiv erstellen. In BetterZip geschieht das über die „sichern“ Taste am linken Bildschirmrand. Nun legt ihr nur noch fest, wohin das Archiv gespeichert werden soll.

Auf eurem Rechner befindet sich nun ein Zip-Archiv, dass alle eingescannten Seiten des Comics beinhaltet. Dieses wird jedoch nicht von Comicbook-Readern gelesen. Deshalb klickt ihr den Text unter eurem Archiv an und ersetzt das „*.zip“ durch ein „*.cbr“. Einfach die Endung löschen und cbr hineinschreiben. OSX wird euch fragen, ob ihr den Suffix ändern wollt. Das müsst ihr bestätigen.

Euer Archiv hat nun keine ZIP-Endung sondern eine CBR-Endung und befindet sich folglich im allgemein gültigen Comicformat. Das in ein paar einfachen Schritten. Wer ein iPad/iPhone besitzt, sollte sich z.B. ComicZeal anschaffen. Über die File-Transfer-Option von iTunes, lassen sich CBR-Archive via Drag and Drop in die App hinzufügen. Zu ComicZeal wird es in den nächsten Tagen auch einen Test geben.

Natürlich könnt ihr die Comic-Archive auch mit jedem Windows- oder OSX-Reader anschauen. Unter OSX empfehle ich persönlich Comicbook Lover, da dieser kostenlos genutzt werden kann. Das Programm setzt zwar ein Wasserzeichen, jedoch kann man damit leben.
Anbei auch noch der Screencast, wo ihr die Umwandlung ins CBR-Format live verfolgen könnt. Schaut euch das Video am besten im Vollbild und bei einer Auflösung von 720p (unten rechts umstellen) an. So könnt ihr auch etwas erkennen. Viel Spaß beim digitalisieren euer Comics.


Doctor Who ist ein Phänomen! Seit 1963 läuft die Sci-Fi-Serie rund um den mysteriösen Zeitreisenden in England und ein Ende ist nicht in Sicht. Erst vor knapp drei Monaten startete die 31. Staffel bzw. die fünfte Series seit der Rückkehr im Jahr 2005. Passend zu den 13 Folgen im TV, wird es jedoch noch vier Episoden in Form eines Adventure Games geben. Diese werden von der BBC kostenlos zur Verfügung gestellt. Im Spiel schlüpft man in die Rolle des Doctors (Matt Smith) und trifft mit seiner Begleiterin Amy Pond (Karen Gillan) auf die fiesen Daleks.
Nach der einwöchigen Dürrezeit auf Steam, entschied sich Valve gestern für die Veröffentlichung von Team Fortress 2. Zusätzlich kann jeder Steam-Nutzer den Titel bis zum 13. Juni kostenlos spielen. Das Spiel landet dabei automatisch in Eurer Library. Falls Euch der Titel gefällt, könnt ihr diesen natürlich auch für 19,99 Euro (momentan 9,99 Euro) erwerben. Passend zum Start von TF2 habe ich einen kleinen kommentierten Screencast zusammengestellt, der Euch das Spiel näher vorstellt. Zusätzlich noch die Information, dass der Titel eigentlich deutlich besser aussieht und runder läuft. Screenflow hat im Hintergrund einfach viele Ressourcen benötigt.



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