[App] ARDefender – Augmented Reality Spiel

September 30, 2010 iPhone, iPhone Spiele Keine Kommentare

Es gibt technische Neuerungen, die hauen einen sprichwörtlich aus den Socken. So ging es mir vor einigen Jahren, als Augmented Reality das erste Mal vorgestellt wurde. Seitdem hat sich viel getan. Von Browsern bis hin zu Navigationssystemen, unterstützen immer mehr Geräte Augmented Reality. Bei Spielen ist die Technik jedoch noch Mangelware. Aus diesem Grund bin ich so von ARDefender begeistert, dass heute Nacht im App-Store veröffentlicht wurde.

In ARDefender wird euer Schreibtisch oder ein beliebiger Untergrund zum Tower Defense Schlachtfeld. Ihr fragt euch wie das ganze funktioniert? In drei einfachen Schritte: Kaufen, Drucken, Spielen! Nachdem ihr die App gekauft und heruntergeladen habt, besucht ihr die offizielle Webseite. Hier ladet ihr euch eine PDF-Datei herunter, die dann ausgedruckt wird. Ihr erhaltet nun ein viereckiges Kästchen, dass ihr ausschneiden könnt. Sobald ihr die App startet, platziert ihr dieses Kästchen auf dem Schreibtisch, haltet die iPhone Kamera in die gleiche Richtung und ein Turm erscheint anstelle des Kästchens.

Kurz nachdem euer Abwehrturm zu sehen ist, verwandelt sich ARDefense in ein waschechtes Tower Defense Spiel. So ist es eure Aufgabe, den Turm vor gegnerischen Einheiten zu beschützen. Dabei zielt ihr mit eurem iPhone und müsst lediglich darauf achten, dass die Turmkarte nicht aus dem Bildschirmbereich verschwindet. Solange ein Teil der Karte im Bild ist, läuft das Spiel weiter. Egal wie nah oder weit ihr die Kamera entfernt haltet. Obwohl ihr mit dem iPhone zielt, könnt ihr den mittig gesetzten Cursor auch jederzeit mit dem Finger nachjustieren. Das ist sogar zu empfehlen, um rechtzeitig alle Einheiten aufzuhalten. Unterschiedliche Abwehrwaffen wie Kugeln, Raketen und Laser erhöhen den Spielspaß zusätzlich.

Letztendlich ist ARDefender kein komplexes Spiel. Es gibt zwar viele unterschiedliche Einheiten, doch das Spielkonzept läuft nach Schema F ab. Das ist in meinen Augen aber nicht problematisch. Gerade durch den Augmented Reality Faktor, macht der Titel soviel Spaß. Es ist einfach genial, wenn man zum ersten Mal ein Support-Flugzeug über den eigenen Schreibtisch (mit Schattenwurf) fliegen sieht. Die Entwickler haben auch schon durchblicken lassen, dass zukünftig Kartenupdates angeboten werden. So könnte ich mir gut vorstellen, dass es unterstützende Einheiten gibt oder andere Turm-Designs. Die Möglichkeiten sind gerade bei AR-Spielen nahezu unbegrenzt.

Fazit: Wer ein iPhone 4 oder iPhone 3GS besitzt (darunter funktioniert es leider nicht), sollte sich ARDefender anschauen. Selbst wenn der Titel nicht besonders komplex ist, hat er mich heute lange an den Schreibtisch gebunden. Es gibt sicherlich Dinge, die verbessert werden können. So sind mehr Karten, Einheiten und die Erkennung von unterschiedlichen Höhen und Gegenständen für Updates wichtig. Trotzdem bietet das Spiel kurzzeitigen Spaß und einen absoluten “WOW”-Effekt bei Zuschauern. Es ist einfach die Art von Technik, die man selbst erleben sollte. Anbei auch ein Video der Entwickler, dass die Technik demonstriert.

ARDefender (AppStore Link) ARDefender
Hersteller: Stephane Cocquereaumont
Freigabe: 9+
Preis: 0.79 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

[Exklusive Vorschau] Phoenix

September 24, 2010 iPhone, iPhone Spiele Keine Kommentare

Es macht fast den Eindruck, als würden Shoot em’ up ihren zweiten Frühling erleben. So wurden erst vor wenigen Wochen R-Type (Test) und Dodonpachi Resurrection veröffentlicht. Zwei Spiele die nahezu perfekt umgesetzt waren und für viele Stunden Spielspaß sorgten. Phoenix fällt in die gleiche Kategorie und garantiert als “Top Down Shoot Em’ Up” Spielspaß pur. Glücklicherweise versorgten mich die Entwickler von Firi Games, bereits vor der Veröffentlichung des Titels mit einer Preview-Version.

Ähnlich wie bei Dodonpachi Resurrection, steuert der Spieler mit seinem Finger ein Raumschiff. Dabei muss man darauf achten, dass die Pilotenkapsel von angreifenden Schiffen bzw. deren Kugeln nicht getroffen wird. Was dann auf dem Bildschirm passiert, kann man am besten als “Feuerwerk” betiteln. Unzählige Gegner machen euch das Leben schwer, während ihr versucht Power-Ups einzusammeln und diese vom Bildschirm zu pusten. Durch jedes eingesammelte Power-Up, werden eure Waffen mächtiger. Im Gegensatz zu anderen Spielen des Genre, kann euer Schiff auch einige Treffer einstecken. Kassiert ihr jedoch zuviele Treffer, fängt euer Schiff Feuer. Meist bedeuten weitere Treffer dann das Spielende. Um euch jedoch eine faire Chance zu geben, könnt ihr nicht nur Waffen sondern auch Energie Power-Ups sammeln.

Was Phoenix so besonders macht, ist der intelligente Schwierigkeitsgrad. Weicht man oft den Kugeln der Gegner aus, zieht der Schwierigkeitsgrad relativ schnell an. Wird man jedoch früh getroffen, steigt der Schwierigkeitsgrad eher langsam. Das finde ich extrem wichtig, da nicht jeder Spieler die gleiche Lernkurve hat. Oft sind diese “Shoot em Ups”, für einen Teil der Spieler viel zu schwer. Hier geht Firi Games den perfekten Mittelweg, um das Spiel sowohl für Hardcore- als auch Casual-Gamer zugänglich zu machen. Hinzu kommt ein Spielsystem, dass ständig neue Gegner generiert. So wird kein neues Spiel, wie das vorherige sein.

Ersteindruck: Gut gemachte Shoot em’ Ups, sind bei mir immer gerne gesehen. Pheoenix überzeugt schon in der Preview-Version durch ein komplett ruckelfreies Spielerlebnis, was bei unzähligen Gegnern und Kugeln keine Selbstverständlichkeit ist. Die iPhone-App wird vermutlich Ende September bis Anfang Oktober veröffentlicht. Da ich selbst auf die finale Version gespannt bin, wird es dann noch einen Test geben. In der Preview-Version gab es z.B. noch keine Musik, die gerade bei Shoot em Ups zur Atmosphäre beiträgt. Durch regionale Ranglisten und eine Gamecenter Unterstützung , dürfte uns genug Langzeitmotivation mit dem Titel erwarten. Anbei noch ein offizielles Video der Entwickler. Dieses stammt aus der Beta-Phase. Die finale Endfassung soll deutlich schneller werden.

[App-Test] Raumzeit Folge 1: Der verbotene Sektor

September 22, 2010 iPhone, iPhone Spiele Keine Kommentare

Es ist nun über einen einen Monat her, dass ich vorab die interaktive Hörspiel-App “Raumzeit: Der verbotene Sektor” ausprobieren konnte. Seit Anfang September befindet sich die finale Version im App-Store. Das momentan zu einem Preis von 79 Cent, für den Käufer eine einzigartige Hörspiel-Erfahrung präsentiert bekommen.

Story und Sprecher: Die Geschichte im Sci-Fi-Setting folgt Captain Burke, der einen Hyperraumsprung in einen verbotenen Sektor plant. Ein Ort, wo zahlreiche Schätze auf ihn warten. Um in diesen verbotenen Sektor zu gelangen, benötigt Burke jedoch einen Navigator. Diesen versucht der Spieler in Episode 1 des Hörspiels anzuwerben. Mehr möchte in an dieser Stelle nicht über die Geschichte verraten, da Hörspiele gerade vom Plot leben. Ich bin jedoch der Meinung, dass die Story nicht nur witzig und spannend geschrieben, sondern auch mit hochkarätigen Sprechern vertont wurde. So spricht Hörspiel- und Synchronlegende Dietmar Wunder den Helden der Geschichte, während Sprecher wie Santiago Ziesmer (Inspektor Miller in Lady Bedfort) oder auch Peter Lontzek (Team Xtreme) in weiteren Rollen auftrumpfen. Sogar Andreas Fröhlich ist dabei, den die meisten Hörspiel-Fans als Bob Andrews (Die drei Fragezeichen) kennen.

Interaktivität: Wie Eingangs schon erwähnt, ist Raumsektor ein interaktives Hörspiel. Ähnlich wie in Point & Click Adventures auf dem PC, trifft der Spieler alle Entscheidungen für den Hauptcharakter. Dabei erscheint in der Regel eine Raumübersicht auf dem iPhone (siehe oben), auf der Personen und Gegenstände angezeigt werden. Per Klick auf den Auswahlpunkt, startet man Gespräche oder untersucht die Umgebung. Führt man Gespräche mit anderen Charakteren, offenbart sich z.B. ein Dialog-Baum. Hier muss der Spieler entscheiden, welche Fragen er stellt und wie er seinem gegenüber antwortet. Jede Frage- und Antwortmöglichkeit,  kann dabei zu verschiedenen Dialogen führen.

Doch Raumsektor bietet soviel mehr. So gibt es diverse Mini-Spiele, in denen Burke und sein Navigator z.B. die Parkkralle vom Raumschiff entfernen müssen. Dabei sieht der Spieler auf dem Bildschirm ein rundes Tresorschloss. In dem man das iPhone nach links und rechts dreht (jeweils bis zum klicken), kann man das Schloss öffnen. Wem die Mini-Spiele zu leicht oder zu schwer sind, der kann im Hauptmenü den Schwierigkeitsgrad nachbessern. Dabei stehen insgesamt drei Möglichkeiten zur Auswahl. Ebenfalls einstellen lässt sich die Reaktionszeit. So gibt es für Burke immer wieder Situationen, wo er schnell handeln muss. Dabei bleibt dem Spieler meist nur wenig Zeit, damit die Entscheidung spontan aus dem Bauch heraus gefällt wird. Wer jedoch mehr Zeit benötigt, kann dies über das Hauptmenü nachjustieren.

Und sonst so?: Da nicht jeder Hörspiel-Hörer interaktive Hörspiele mag, hat Audiogent einen Autopiloten eingebaut. Diesen kann man entweder über das Menü oder z.B. durch ausschalten des Bildschirms aktivieren. Sobald der Autopilot aktiviert ist, trifft die App alle Entscheidungen. Man erhält somit ein ganz reguläres Hörspiel, dass man entspannt genießen kann. Deaktivieren lässt sich der Autopilot natürlich zu jeder Zeit.

Was ebenfalls gelobt werden muss, sind die wunderschönen Grafiken. Diese haben einen Retro-Look und funktionieren gerade deshalb so gut. Alleine die Charaktergrafiken im Hauptmenü, wirken von Klassikern wie Cobra Command oder auch Don Bluths Dragon’s Lair inspiriert. Hier würde man sich wünschen, dass man mehr von diesen Grafiken zu sehen bekommt. Zur Stimmung trägt natürlich auch die musikalische Unterstützung von Aurora Laps bei. Neu seit Version 1.01 ist zudem die Möglichkeit, Spenden via In-App-Purchase an Audiogent zu schicken. Jede Spende sorgt dafür, dass Audiogent die tolle Arbeit an der App fortsetzen kann. Denn wie Episode 1 schon vermuten lässt, soll die Geschichte von Captain Burke weitergehen. Als kleines Dankeschön erhalten Spender Bonus-Content, der sich nach der Spende freischaltet.

Was kann man verbessern? Viel Kritik kann ich an Raumsektor nicht üben. Die App wirkt von vorne bis hinten stimmig. Das liegt dahingehend auch an den Beta-Testern und Entwicklern, die zahlreiche Fehler der Preview-Version gefunden und entfernt haben. Wenn überhaupt würde ich mir mehr Entscheidungsfreiheit wünschen. Obwohl man andere Entscheidungen treffen kann, ist das Ergebnis oft das gleiche. Das muss vielleicht so sein, damit jeder in Episode 2 die gleichen Vorraussetzungen hat. Trotzdem würden weitreichende Entscheidungen den Wiederspielwert erhöhen.

Fazit: Raumzeit ist die erste interaktive Hörspiel-App und setzt die Latte für mögliche Kopien extrem hoch. Die Liste der Sprecher ist hochkarätig und das Konzept einmalig. Für 79 Cent erhalten Käufer ein Hörspiel, dass mit einer Laufzeit von ca. 30 Minuten auf dem selben Niveau, wie Hörspiele zum deutlich höheren Preis sind. Dabei bietet “Der verbotene Sektor”, durch die interaktive Komponente aber deutlich mehr. Die App empfehle ich aus voller Überzeugung. Fünf Sterne für diese fantastische Arbeit.

Raumzeit Folge 1: Der verbotene Sektor HQ (AppStore Link) Raumzeit Folge 1: Der verbotene Sektor HQ
Hersteller: Cornelius Huber
Freigabe: 12+
Preis: 3.99 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

——-
Um den Start von Raumzeit: Der verbotene Sektor zu feiern, verlost Audiogent momentan ein brandneues iPhone 4. Mehr Informationen zu dieser Aktion, bekommt ihr auf der offiziellen Homepage. Reinschauen lohnt sich. Ich möchte mich an dieser Stelle zudem bei Audiogent und speziell Robert Lübke für den freundlichen Kontakt und die erstklassige Unterstützung bedanken.

[App] JuBeat Plus kommt aufs iPhone

September 20, 2010 iPad, iPhone Keine Kommentare

Obwohl ich in der Regel eher Erfahrungsberichte anstelle von News veröffentliche, komme ich um diese Meldung einfach nicht herum. Wie nun bekannt gegeben wurde, wird Konami das japanische und amerikanische Arcadespiel JuBeat, für das iPhone portieren. JuBeat ist ein Rhythmus Spiel, bei dem man aufblinkende Felder in bestimmter Reihenfolge ausschalten muss.

Warum ich darüber berichte? Weil ich im Urlaub selbst vor solch einem würfelförmigen Automaten gestanden habe. Es war zwar kein Original JuBeat Automat, jedoch ein Klon mit dem gleichen Konzept. Da die US-Version von JuBeat Lieder von Bands wie OK Go, Coldplay, The Ramones oder auch Metro Station beinhaltet, sollte man von der iPhone-Version nicht weniger erwarten.

Persönlich denke ich, dass ein Produkt wie JuBeat perfekt zum iPhone oder auch iPad passt. Um euch einen besseren Eindruck zu vermitteln, habe ich unten ein Video des Automaten verlinkt (Link). Dazu sei jedoch gesagt, dass unten ein absoluter Profi spielt. Sowohl bei mir als auch bei zahlreichen anderen Spielern, läuft das ganze deutlich langsamer ab. :D

[App Update] Monkey Island 1 iPad und Le Chuck 1.1

Vom großen Monkey Island Sale, dürften die meisten Leser schon gehört haben. So wurde die iPhone-Version von “The Secret of Monkey Island” und “Monkey Island 2: Le Chuck’s Revenge” auf 79 Cent reduziert. Obwohl ich mir von “Le Chuck’s Revenge” damals die iPhone- und iPad-Version gekauft habe, war die iPhone-Version durch unscharfe Grafiken nicht empfehlenswert (siehe meinen Testbericht). Das hat LucasArts passend zum Sale nun endgültig mit einem Update behoben. So unterstützt Version 1.1 das Retina Display, beinhaltet das klassische Intro und behebt diverse Fehler. Persönlich würde ich auch weiterhin der iPad-Version den Vorzug geben, jedoch kann man die iPhone-Version nun uneingeschränkt empfehlen.

Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge (AppStore Link) Monkey Island 2 Special Edition: LeChuck's Revenge
Hersteller: Lucasfilm International Services Inc.
Freigabe: 12+
Preis: 2.39 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Die große Überraschung war in meinen Augen jedoch die iPad-Version von “The Secret of Monkey Island”. Glücklicherweise hat LucasArts hier die direkte Steuerung aus “Le Chuck’s Revenge” übernommen. Denn die Originalversion hatte auf dem iPhone kein perfektes Steuerungskonzept. Natürlich gibt es auch wieder eine kostenlose Version, die man ausprobieren kann. Eine wirklich überraschende Veröffentlichung, die jedoch genau meinen Geschmack trifft. Mir hat die iPad-Version von “Le Chuck’s Revenge” richtig gut gefallen. Dahingehend freue ich mich nun auf die erste Special Edition. Selbst wenn es auch weiterhin keinen Sync für Speicherstände gibt.

The Secret of Monkey Island: Special Edition, für iPad (AppStore Link) The Secret of Monkey Island: Special Edition, für iPad
Hersteller: Lucasfilm International Services Inc.
Freigabe: 12+
Preis: 3.99 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Nachtrag: Wie Daniel in den Kommentaren erwähnt, scheinen Savegames beim Update verloren zu gehen. Bei der iPad-Version war das bei mir nicht der Fall. Beim iPhone konnte ich es nicht testen, da ich neu angefangen habe. Trotzdem danke für den Hinweis.

[App] Die Sims 3: Traumkarrieren (Video)

September 16, 2010 iPhone, iPhone Spiele Keine Kommentare

Obwohl ich die Sims immer sehr mochte, wurde ich nie mit der iPhone-Version des Spiels warm. Das lag unter anderem am kleinen Display des iPhones und zum anderen am unvollständigen Spiel. Nach “Die Sims 3″ und “Die Sims 3: Reiseabenteuer” wurde heute Nacht “Die Sims 3: Traumkarrieren” veröffentlicht, dass einige dieser Probleme behebt. So gibt es erstmalig einen komplexen Bau-Modus, mit dem man das eigene Haus komplett umgestalten kann. Hinzu kommen Hobbys, neue Berufe und Kinder. Wie in vorherigen Spielen, darf man natürlich auch wieder seinen Sim importieren.

Anbei ein kleines Video, dass ich vorhin aufgenommen habe. In diesem zeige ich euch die Interaktion mit Gegenständen und dem Bau-Modus. Ich hoffe das gibt euch einen kleinen Einblick in das Produkt. Leider wird das Retina Display noch nicht unterstützt. Persönlich würde ich mir zudem eine native iPad-Version wünschen, da der Titel dort deutlich mehr Sinn macht.

Die Sims 3 Traumkarrieren (AppStore Link) Die Sims 3 Traumkarrieren
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 12+
Preis: 2.39 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

[App-Test] Virtual City

September 15, 2010 iPhone, iPhone Spiele Keine Kommentare

Als EA vor knapp einem Monat Sim City Deluxe veröffentlichte, war der Aufschrei relativ groß. Der Grund dafür war die Tatsache, dass Sim City Deluxe einen nahezu identischen Inhalt wie Sim City beinhaltete. Da Sim City mit dem deutlich günstigeren Preis jedoch aus dem App-Store entfernt wurde, fühlten sich Kunden vorgeführt. Wie man es richtig macht, beweist G5 Entertainment mit dem kürzlich veröffentlichten Virtual City. Dabei ist Virtual City nicht nur ein Sim City Klon sondern vereint Elemente von Sim City, die Siedler und Anno.

Im Spiel schlüpft der Spieler in die Rolle eines Stadtgründers, der sich um verschiedene Städte in den USA kümmern muss. Dabei baut man jedoch nicht nur Häuser, Straßen und Industriegebiete sondern kümmert sich um die komplette Infrastruktur. So müssen Handelsrouten festgelegt, Rohstroffe transportiert und Busrouten geplant werden. Der Spieler ist folglich für alle Vorgänge in der Stadt verantwortlich, womit man den Titel als komplexe (aber leicht zu erlernende) Wirtschaftssimulation betiteln kann.

Insgesamt beinhaltet Virtual City knapp fünfzig Level, die den Spieler vor unterschiedliche Herausforderungen stellen. So beginnt man jede Mission mit einer Liste von Zielen, die erfüllt werden müssen. Während anfängliche Ziele lediglich den Bau von Gebäuden beinhalten, müssen in späteren Missionen komplexe Import- und Export-Strukturen erarbeitet werden. Mit jeder Entscheidung verändert sich zudem eine Umwelt-, Zufriedenheits- und Bewohner-Skala. Diese muss stehts im Auge behalten werden, da z.B. schlechte Umweltwerte weniger neue Bewohner anlocken.

Neben der schönen Grafik fallen primär die kleinen Details ins Auge. Löscht man z.B. ein Feuer, fliegen kleine Mini-Hubschrauber über dem Gebäude und werfen Wasser ab. Kauft der Spieler Fahrzeuge, fahren diese auch wirklich die festgelegten Routen ab. Dadurch ist teilweise richtig viel auf den Straßen los und Verkehrsregeln werden beachtet. Hier wird relativ schnell deutlich, wieviel Liebe zum Detail in Virtual City steckt.

Was momentan noch fehlt ist ein Sandbox-Modus, der jedoch für zukünftige Updates angekündigt wurde. Spätestens mit diesem Modus, wird das Spiel die umfangreichste Aufbausimulation im App-Store werden. Wer sich damit anfreunden kann, dass er momentan nur die regulären Missionen erledigen kann, sollte jedoch nun zuschlagen. Bis zum 20. September gibt es einen 40% Sale, weshalb der Titel momentan nur 2,39 Euro kostet. Nach Ende der Missionen muss man übrigens nicht zur nächsten Mission weiterziehen. Man kann auch einfach die vorhandene Stadt weiterspielen.

Fazit: Wer Anno, die Siedler oder Sim City mag, wird Virtual City lieben. Im Gegensatz zu den genannten Vertretern, bietet G5 Entertainment ein Spiel, dass die Nase weit vorne hat. Das gilt sowohl für die Technik (scharfe Retina-Display Optik) als auch für das Gameplay. Der Titel sieht sogar noch auf dem iPad hochskaliert spitze aus. Es gibt im App-Store sogar eine Gratis-Version, mit der man die ersten paar Level ausprobieren darf.

Virtual City (Full) (AppStore Link) Virtual City (Full)
Hersteller: G5 Entertainment AB
Freigabe: 4+
Preis: 3.99 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Über Apfelfunk.de:

Noch eine Apfelseite? Klar aber keine x-beliebige. Beim Apfelfunk gibt es keine reine Ansammlung von News sondern Testberichte, Screencasts und viel Herz, wenn über das Thema Apple gesprochen wird.

Buttons:

RSS Feed Twitter-Feed YouTube Account Email schreiben Foursquare LastFM

Letzte Kommentare:

  • King: Hier noch nen Gutscheincode: KWKQMBE Sign up for 1 Mont...
  • fivef: Hier zwei Monate frei ====> ZRMJVSK und die Kette setz...
  • Dennis: Hier noch ein Referral Code zur Nutzung bei blackVPN.com: K...
  • Jan: Ein weiterer Referral Code zur Nutzung bei blackVPN.com: BHX...
  • Hans Meiser: Wer BlackVPN eine Chance geben möchte, der kann den Code BQK...

Artikel Spotlight:

iTunes US

Kategorien

Archive

Blog unterstützen?

Falls Euch die Inhalte auf Apfelfunk gefallen, würde ich mich über Euren Klick auf den PayPal-Button freuen.