iControlPad mit finalem Design und Verkaufsstart

August 30, 2010 iPhone Keine Kommentare

Jeder iPhone-Gamer kennt das Problem. Es gibt immer wieder Spiele, wo man sich einen echten Controller wünscht. Ich habe mich in der Vergangenheit ja schon oft darüber beschwert, dass Spiele wie Street Fighter oder auch 3rd-Person-Shooter ohne haptisches Feedback nur schlecht funktionieren. Seit mehr als 2 1/2 Jahren ist das iControlPad in der Entwicklung. Ein Device, dass genau diesen Umstand beheben könnte.

Nach der langen Wartezeit kommt nun endlich Bewegung ins Spiel. Die Vorbestellung für das Gadget startet im September. Die erste Liefermenge beträgt knapp 3000 Geräte, die vermutlich schnell ausverkauft sein werden. Erste Testgeräte werden laut dem offiziellen Twitter-Account bereits zusammengebaut und an Testseiten geschickt. Zudem soll das Gerät eine große Batterie haben, durch die man die Laufzeit des iPhones beim Spielen verdoppelt.

Passend zu den guten News, haben die Entwickler das finale Design und die damit verbundene Evolution in einem Video vorgestellt (siehe unten). Das finale Design ist deshalb interessant, weil man durch ein Klemmsystem auch andere Geräte in der Halterung benutzen kann. Persönlich bin ich natürlich gespannt, wie gut das Gerät am Ende mit dem iPhone harmonisiert. Cydia wird man brauchen, da Apple die benötigte Software  nicht in den App-Store lässt. Das ist mehr als bedauerlich. Schließlich kann momentan niemand sagen, ob kleine und große iOS-Entwickler das Gerät unterstützen.

So sehr ich das innovative Touch-Interface der iOS-Geräte liebe aber haptisches Feedback vermisse ich immer wieder. Somit schaue ich sehr gespannt auf den Verkaufsstart.

Offizielle Homepage

Mac: Doctor Who Adventures Episode 3 – Tardis

August 28, 2010 Mac, Mac-Spiele Keine Kommentare

Doctor Who ist ein Phänomen. Die britische TV-Serie läuft seit 1968 in der BBC und gewinnt mit jedem Jahr neue Fans hinzu. Seit dem Ende der letzten Doctor Who Staffel im Juni, warten wir Fans gierig auf neue Abenteuer. Glücklicherweise gibt es in diesem Jahr gleich vier Adventure Games, die uns die Wartezeit bis zum Weihnachtsspecial verkürzen. Diese folgen dem offiziellen Lore der Serie und wurden von Head-Writer Steven Moffat abgesegnet. Nachdem ich das erste Adventure schon in einem Screencast vorgestellt hatte, wurde gestern Episode 3 für den Mac/PC veröffentlicht.

Doctor Who ist die Geschichte eines Zeitreisenden, der sich selbst nur der Doktor nennt. Zusammen mit seiner menschlichen Gefährtin Amy, reist der Doktor in seiner Zeitmaschine (Tardis) durch Raum und Zeit. Dabei schlittert er quasi von einem Abenteuer in das nächste. So auch in Episode 3, die komplett in der Tardis spielt. Diese landet in einem Zeitstrudel, aus dem sich die Hauptfiguren der Serie befreien müssen. Da der Doktor jedoch zum Start des Abenteuers aus der Tardis geschleudert wird, ist das nicht ganz so leicht.

Ähnlich wie in den ersten beiden Adventures, ist das neue Spiel in drei Kapitel unterteilt. Die Spielzeit beträgt ca. eineinhalb Stunden. Als kleiner Appetithappen ganz nett, zumal vor dem TV-Weihnachtsspecial im Dezember noch Episode 4 veröffentlicht wird. Während die Skripte zu den ersten beiden Spielen von Phil Ford verfasst wurden, stammt das neue Skript aus der Feder von James Moran. Dieser hat in der Vergangenheit bereits das Skript für die Doctor Who Episode “The Fires of Pompei” verfasst. Die Story von “Tardis” steht der Geschichte von “City of the Daleks” und “Rise of the Cybermen” in nichts nach. Das Skript von Rise of the Cybermen ist zwar minimal stärker, dafür punktet das Tardis Adventure durch einen fast schon emotionalen Faktor. Schließlich dürfen Fans Teile der Tardis wie z.B. den Salon des Doktor erkunden. In diesem befinden sich zahlreiche Artefakte aus den letzten Jahren. Von Tom Bakers Schal (4. Doktor) über die Maske von Liz Ten bis hin zum Aufnahmegerät des zweiten Doktors. Ein Raum voller Erinnerungen.

In punkto Gameplay wird erneut ein typisches 3rd-Person-Adventure geboten. Dabei steuert man den Doktor/Amy mit einer Kombination aus Tastatur und Maus. Wünschenswert wäre in meinen Augen jedoch ein wenig mehr Variation. So sehen wir die exakt gleichen Mini-Spiele, die es schon in den bisherigen Adventures gab. Spieler dürfen folglich erneut Kabel verbinden oder Gegenstände durch ein Labyrinth führen. Neu hinzugekommen ist lediglich die Tardis-Steuerung. Wie schon in vorherigen Spielen, gibt es auch wieder zahlreiche Spielkarten einzusammeln. Diese sind mit Fakten gespickt und vermitteln grundlegendes Wissen über die bisherigen Doktoren, Companion oder auch Feinde.

Die eigentlichen Stars des Spiels sind aber erneut Matt Smith (Doktor) und Karen Gillan (Amy Pond), die ihre Charaktere selbst vertont haben. Amy ist wie üblich schnippisch, während der Doktor zwischen Genie und Wahnsinn pendelt. Hinzu kommt das fantastische Zusammenspiel dieser beiden Charaktere, dass man schon aus der Serie oder vorherigen Adventures kennt. Es ist diesen beiden Schauspielern zu verdanken, dass die Adventure Games so beliebt sind.

Während man die Adventures in England kostenlos herunterladen kann, dürften ausländische Spieler nun ebenfalls zuschlagen. Diese müssen jedoch ein paar Euro auf den Tisch legen, wenn sie keine englische IP-Adresse besitzen. So kann man sich Episode 1 und 2 zusammen für 5 Dollar kaufen. Episode 3 kostet alleinstehend ebenfalls fünf Dollar. Wer die komplette Doctor Who Erfahrung möchte, kann auch direkt Episode 1 bis 4 für 13 Dollar im Bundle kaufen. Ein sehr fairer Preis für vier Spiele.

Personen ohne englische IP-Adresse werden rechtzeitig auf der BBC-Seite zum ausländischen Vertriebspartner umgeleitet. Da ich die Mac-Version über die BBC-Seite heruntergeladen habe, kann ich leider nichts zu möglichen Untertiteln in der internationalen Version sagen. Ich gehe aber fast davon aus, dass diese ebenfalls komplett Englisch ist. Gutes Schulenglisch sollte jedoch reichen, um der Story folgen zu können. Ansonsten einfach mal bei Julia von 49Suns vorbeischauen, wo ihr eure Sprachkentnisse mit Hilfe von TV-Serien aufbessern könnt.

Fazit: Obwohl das Spiel wirklich gelungen ist, gebe ich nur vier Sterne. Das aus dem Grund, weil man streng genommen keine Neuerungen bietet. Die Story ist zwar schön geschrieben aber es wird weiterhin nur Schema F verfolgt. Bei Episode 4 wird dann hoffentlich mehr Variation im Gameplay geboten.

App-Test: R-Type (iPhone) + Video

August 26, 2010 iPhone, iPhone Spiele 1 Kommentar

R-Type gehört seit den 80er Jahren zu den Spielen, die das Genre der Shoot ‘em Ups maßgeblich definiert haben. Obwohl die Serie offiziell im Jahr 2003 eingestellt wurde, gab es in den letzten Jahren mehrere PSP- und auch Xbox 360 Spiele. Hinzugekommen ist heute Nacht eine Version für das iPhone. Das Spiel ist dabei ein angepasster Port des Originals, dass im Jahr 1987 veröffentlicht wurde.

In R-Type steuert der Spieler ein futuristisches Kampfraumschiff (R9: Arrow Head), dass von links nach rechts durch die einzelnen Level fliegt. Dabei versucht man möglichst viele generische Schiffe zu erledigen, die in die entgegengesetzte Richtung unterwegs sind. Während man Anfangs nur eine sehr einfache Waffe besitzt, sammelt man im Verlauf des Spiels zahlreiche neue Boardkanonen, die das vorankommen erleichtern.  So gibt es z.B. eine unzerstörbare Sonde, die eigenständig Gegner angreift aber wahlweise auch vor das Schiff gespannt werden kann. Je weiter man im Spiel kommt, desto mächtiger werden die Power-Ups.

Der erste EndgegnerEine knifflige Stelle

Bei der Steuerung gibt EA dem Spieler gleich drei Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder steuert man das Schiff mit dem Finger, per Beschleunigungssensor oder über ein digitales Steuerkreuz. Persönlich bevorzuge ich die präzise Steuerung mit dem Finger. Leider verdeckt man dabei jedoch einen Teil des Bildschirms. Da Gegner aus jeder Richtung feuern, ist das oftmals ein Problem. Deshalb eignet sich eher die Steuerung per Beschleunigungssensor, da man das komplette Display im Auge hat. Damit man das iPhone nicht falsch hält, kann man es jederzeit manuell kalibrieren. Nicht empfehlen kann ich die sogenannte “Coins”-Steuerung, die an alte Arcadezeiten erinnern soll. Hier erhält man ein digitales Steuerkreuz, dass jedoch sehr unpräzise ist.

Optisch erinnert R-Type an die gute alte Zeit. Welche Version als Grundlage bei dieser Umsetzung gedient hat, konnte ich leider nicht herausfinden. Optisch scheint man hier einen eigenen Weg gegangen zu sein. Während die Grafik stark an die alte “Sega Master System”-Version erinnert, wirkt sie am Ende jedoch deutlich frischer. Trotzdem sollte hier niemand ein Shoot ‘em Up in wunderschöner 2010 Grafik erwarten. Stattdessen gibt es einen leicht aufgebesserten Port. Leider wurde die klassische Musik ersetzt, was vermutlich mit Lizenzen zusammenhängt. Die neue Musik passt jedoch perfekt zum Spiel.

Insgesamt gibt es alle 8 Level des Originalspiels inklusive der bildschirmfüllenden Endgegner. Wie lange man zum durchspielen benötigt, kann man leider nicht pauschal beantworten. R-Type ist ein Titel, bei dem man häufig stirbt. Hier muss man EA zugute halten, dass man den knackigen Schwierigkeitsgrad des Originals beibehalten hat. Damit es für Spieler jedoch erträglich ist, gibt es Speicherpunkte und die Möglichkeit unbegrenzt viele Leben freizuschalten. Zudem wird der Fortschritt auch nach jedem Level gespeichert. So kann man in späteren Abenteuern auch direkt mit Level 7 oder 8 starten. Technisch kann man ebenfalls nicht meckern, da die Framerate auch bei größeren Kämpfen stabil bleibt (iPhone 4).

Fazit: R-Type ist ein Port, der dank guter Steuerung überzeugen kann. Wer klassische Shoot ‘em Ups mag, kommt um die Mutter aller Sidescroller nicht herum. Für 1,60 Euro bekommt man kaum eine bessere Spielerfahrung in diesem Genre. Besser könnte das Spiel wirklich nur durch High-Res Grafik gemacht werden.

Anbei wie üblich ein von mir aufgenommenes Gameplay-Video. Dieses zeigt den kompletten ersten Level des Spiels inklusive dem Endboss. Wenn das Video an einigen Stellen langsam wird, liegt das an meiner Aufnahme-Software und nicht am Spiel selbst. Auf dem iPhone 4 gibt es keine Performance-Probleme.

R TYPE (AppStore Link) R TYPE
Hersteller: EA Swiss Sarl
Freigabe: 4+
Preis: 0.79 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Vorschau: NHL 2K11 (Video) – iPhone App

Eishockey-Fans haben heute Morgen nicht schlecht gestaunt, als NHL 2K11 ohne Vorankündigung im App-Store veröffentlicht wurde. Während EA als bisheriger König der Sportspiele die Preisschraube hoch ansetzt, geht 2K auf dem iPhone einen anderen Weg. So bietet 2K einen großen Umfang (diverse Spiel-Modi) in Kombination mit einem sehr niedrigen Preis (1,59 Euro). Hinzu kommt eine Lite-Version, durch die man das Spiel im Vorfeld antesten kann. So kann sich jeder potenzielle Käufer selbst ein Bild vom Produkt machen. Wie man es bei einem NHL-Spiel erwartet, sind natürlich auch alle Team-Lizenzen integriert.

Die Steuerung funktioniert relativ gut auch wenn man eine gewisse Einarbeitungszeit benötigt. Während Multitasking unterstützt wird, vermisst man leider noch hochauflösende Grafiken für das Retina-Display. Dadurch wirkt das Spiel teilweise etwas unscharf. Hier wird hoffentlich nachgebessert. Trotzdem läuft das Spiel auf dem iPhone 4 sehr flüssig.

Nachfolgend nun ein kleines Gameplay-Video zum Spiel, dass ich auf dem iPad (2x) aufgenommen habe. Wie gesagt gibt es auch eine Lite-Version, die ihr vor dem Kauf ausprobieren solltet.

2K Sports NHL 2K11 (AppStore Link) 2K Sports NHL 2K11
Hersteller: 2K Sports
Freigabe: 9+
Preis: 2.99 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Empfehlung: DVD to iPad momentan kostenlos

August 22, 2010 iPad, Mac 4 Kommentare

Vor einiger Zeit machte ich auf Handbrake und die optionalen iPad Presets aufmerksam. Für mich neben AirVideo immer noch die beste Möglichkeit, um Videos auf das iPad zu bringen. Der Caschy hat heute jedoch auf die (momentan) kostenlose “DVD to iPad Converter” Software von Daniusoft aufmerksam gemacht. Noch ganze 8 Tage kann man die Software für Mac OSX und Windows kostenlos erhalten. Alles was man dafür benötigt, ist ein Facebook-Account. Dieser ist leider Pflicht, da man sich über die Facebook Fanseite erst anmelden muss. Der Code wird dann an eure E-Mail-Adresse geschickt. Upgrades und technische Unterstützungen sind jedoch nicht in der kostenfreien Version erhalten.

Nach dem Import der DVD kann man festlegen, welche Audiospur, Inhalte und Untertitel übernommen werden. Anpassungen im Bezug auf die Bildgröße sind natürlich ebenfalls möglich, bevor das Video z.B. ins iPad-fähige MP4-Format umgewandelt wird. Da der Artikel zu den Handbrake Presets sehr beliebt war, wollte ich auf diese Aktion hinweisen. Vielleicht für diejenigen interessant, die mit Handbrake und AirVideo nichts anfangen können. Die Software selbst macht einen soliden Eindruck. Bei einem Preis von 0 Euro, kann sich aber jeder ein eigenes Bild machen.

App-Test: EpicWin – Rollenspiel trifft auf To-Do-Liste

Oftmals wirken Apps auf den ersten Blick abgedreht und kurios. Genauso erging es mir mit “Epic Win”, dass Tech-Queen Veronica Belmont gestern in ihrem Blog vorstellte. Die App ist im Grunde genommen ein klassisches To-Do-Programm, dass jedoch in Form eines Rollenspiels (RPG) verpackt wurde (vergleichbar mit ChoreWars).

Nach dem Start der App erstellt man sich einen Charakter, wobei man zwischen fünf Archetypen auswählen kann. So hat man die Wahl zwischen einem Zwerg, einem männlichen und weiblichen Krieger, einem Skelett und einer Baumkreatur. Hat man seinen Helden benannt, landet man im eigentlichen To-Do-Bildschirm. Hier legt man Aufgaben im Quest-Bildschirm fest, die dann mit Erfahrungspunkten und einer Kategorie (Stärke, Ausdauer, Intellekt, soziale Fähigkeiten oder Geist) versehen werden. Hat man die Aufgabe im echten Leben erledigt, kann man sie abstreichen. Dem virtuellen Charakter werden dafür Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Zudem läuft der Charakter je nach Erfahrungssteigerung über eine riesige Karte. Auf dieser gibt es Wegpunkte, an denen Gegenstände freigeschaltet werden. Hier werden dem Spieler somit zwei Ziele gegeben, warum er seine Aufgaben erfüllen sollte. Zum einen wird der Charakter stärker und zum anderen schaltet man Gegenstände frei.

Den Ansatz der App finde ich ehrlich gesagt super. Leider ist die Umsetzung teilweise nicht optimal. So kann man seinen Charakter in sehr kurzer Zeit leveln, indem man sich selbst für jede Aufgabe die höchste Punktzahl gibt. Selbstkontrolle des Spielers ist somit sehr wichtig. Zudem haben die gefundenen Gegenstände noch keinen Nutzen. Bei Gowalla kann man diese z.B. an Orten für andere Personen hinterlegen. Das ist bei EpicWin nicht der Fall. Eine soziale Komponente (abseits der Twitter und Facebook Integration) würde der App somit gut stehen. Denkbar wären jedoch auch unterschiedliche Boni, die man durch das mitführen der Gegenstände erhält. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Optisch wurde die App jedoch nett aufbereitet. Die Grafiken sind zwar noch nicht ans Retina-Display angepasst, sehen aber trotzdem sehr gut aus. Das gilt sowohl für die abgedrehten Charakterbilder, wie auch für die einzelnen Menüs. Bereits jetzt haben die Entwickler die ersten Updates angekündigt, die demnächst veröffentlicht werden. Dabei steht momentan der Sound im Vordergrund. Dieser fehlt momentan und dürfte die Erfahrung noch epischer machen. Geplant sind auch neue Charaktere in Form von Questbelohnungen.

Fazit: Wer kein besonders komplexes To-Do-Programm benötigt, der wird mit EpicWin eine Menge Spaß haben. Denn genau der steht bei dieser App im Vordergrund. Man sammelt Gegenstände, levelt seinen Charakter auf und erledigt nebenbei seine Aufgaben. Möglicherweise für viele RPG-Freunde die perfekte Motivationshilfe, wenn man die Features und schlichten Menüs von Things nicht benötigt. Selbst wenn die App noch einige Macken hat, gebe ich trotzdem 4 Sterne für ein tolles Konzept und eine gute Umsetzung. Wäre für mich beruflich und privat Things nicht so wichtig, würde ich diese App vielen anderen To-Do-Anwendungen vorziehen.

EpicWin (AppStore Link) EpicWin
Hersteller: supermono limited
Freigabe: 4+
Preis: 2.39 EUR App Store-Link (Affiliate-Link)

Tweet Deck mit User Stream Feature

August 20, 2010 Mac 2 Kommentare

Seit meinem Bericht über TweetDeck im Mai, ist die Software von meinem Mac nicht mehr wegzudenken. Da wird mir vermutlich auch Tweetie 2 gestohlen bleiben, wenn es irgendwann in naher Zukunft aufschlägt. Tweet Deck bietet für mich dank der einzelnen Spalten den perfekten Überblick. Es ist für mich nahezu unvorstellbar, erneut alle Tweets in einer simplen Timeline zu sehen. Seit einigen Tagen gibt es nun die sogenannte “User Stream Preview”-Version. Momentan erhält man den Client leider nur über eine Einladung, die jedoch in meinem Fall 24 Stunden nach der Registrierung verschickt wurde. Das scheint bei anderen Usern ebenfalls der Fall zu sein.

Das größte neue Feature ist dabei der User-Stream. Durch dieses Neuerung aktualisiert sich Tweet Deck in Echtzeit. Man muss also nicht mehr zwei oder drei Minuten warten, bis eine Aktualisierung stattfindet. Stattdessen erscheinen die Tweets direkt nach dem abschicken. Ich stelle mir das Feature gerade in Verbindung mit Live-Veranstaltungen sehr interessant vor. Schließlich muss man nicht auf die nächste Aktualisierung der Timeline warten. Zumal man dann meist von vielen Tweets erschlagen wird, die sich in diesen 2 bis 3 Minuten angesammelt haben. Fraglich bleibt in meinen Augen, ob Twitter solch ein Feature auf lange Sicht verarbeiten kann? Den Fail Whale sehen einige schließlich öfter als ihre eigene Mutter.

In Kombination mit dem User-Stream sieht man nun auch in Echtzeit, wer Beiträge favorisiert oder falls ein neuer Follower dazukommt. Die favorisierten Tweets werden sogar bei den “Mentions” angezeigt. Die Idee hinter beiden Features, finde ich sehr interessant. Angezeigt werden nun auch Antworten von Followern an Leute, denen man nicht folgt.

Wer TweetDeck nutzt, sollte sich das “User Stream Preview” einmal anschauen. Mit diesen Features hängt TweetDeck die Konkurrenz in meinen Augen deutlich ab. Großartige Probleme konnte ich trotz der Beta nicht feststellen. In 48 Stunden hing sich TweetDeck einmal auf, was im Rahmen einer Beta in Ordnung geht. Jetzt müssten die Macher nur endlich eine funktionierende iPad-Version erstellen.

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