App-Test: The A-Team (+Video)
Pünktlich zum US-Kinostart von “The A-Team”, präsentiert uns GameHouse das offizielle iPhone-Spiel. Dabei ist der Entwickler kein unbeschriebenes Blatt. So war GameHouse unter anderem für das beliebte Tiki Towers, Vancouver 2010 oder auch diverse MTV, Twilight und South Park Spiele verantwortlich.
Im Spiel schlüpft man abwechselnd in die Rolle von allen vier Teammitgliedern, um sich in einer isometrischen Ansicht durch die 20 Level zu schießen. Jedes Teammitglied hat dabei spezielle Fähigkeiten. Während Hannibal seinen Team-Kollegen Befehle geben kann (Angriff und Position halten), nutzt Face Granaten, B.A. seine Fäuste und Murdock einen Helikopter zur Luftunterstützung. Zwischen den einzelnen Mitgliedern kann man jederzeit wechseln, indem man deren Foto am Bildschirmrand anklickt.
Während man selbst nur eine Figur übernimmt, werden die restlichen Gefährten von der KI gesteuert. Die eigene Spielfigur navigiert man dabei mit einem Analog-Stick oder per Klick auf den Bildschirm. Die Steuerung per Analog-Stick funktioniert jedoch deutlich besser. Sobald man auf Gegner trifft, feuert das A-Team automatisch. Dadurch muss der Spieler nur noch ausweichen.

Die Grafik erinnert stark an andere Produkte von GameHouse, die alle in wunderschöner Pixel- bzw. Comic-Grafik daherkommen. Gerade diese Zeichnungen machen auch das A-Team zu einer ansprechenden App. Nicht nur die Spielermodelle sehen gut aus, sondern auch die Umgebung. Ständig schwebt Rauch in der Luft oder Explosionen fordern große Bildschirmeffekte. Optisch kann das Spiel dahingehend komplett punkten.
Leider trifft das nicht auf die Story zu. Das Spiel dient als Vorgeschichte für den Kinofilm, der diese Woche in den Staaten angelaufen ist. Leider wird jedoch kaum eine Geschichte erzählt, durch die man Informationen erhält. Gerade bei einem Prequel erwartet man defintiv mehr.
Die musikalische Untermalung kann jedoch überzeugen. Ob es sich dabei um die Original Filmmusik von Alan Silvestri handelt, kann ich leider nicht sagen. Trotzdem ist das neu abgemischte Theme des A-Teams dabei und begrüsst den User in den Menüs. Interessant sind dahingehend auch die Voice-Over von Quinton Rampage Jackson, der Mr.T beerbt. Dieser hat für das Spiel extra einige Sprüche aufgenommen, die in Ladebildschirmen abgespielt werden. Zwar nicht so kultig wie Mr.T aber trotzdem sehr gelungen.
Fazit: Letztendlich bin ich sehr positiv überrascht. Das Spiel bietet zwar nicht viel Abwechslung, kann jedoch kurzzeitig unterhalten. Ob man dafür 1,59 Euro über die virtuelle Ladentheke wandern lässt, sollte jeder Spieler selbst entscheiden. Wer Spiele wie Mini-Gore oder auch iDracula mag, wird hier deutlich mehr für sein Geld bekommen. Gerade da die Original A-Team Lizenz vertreten ist. Wie üblich habe ich noch ein selbst aufgenommenes Video angehängt, dass Euch einige Gameplay-Szenen zeigt.


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